Der Hennastrauch (Lawsonia inermis) |
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| gehört zur der großen Gruppe der Rosengewächse. Er ist die einzige Pflanzenart in der Gattung der Lawsonia, die zur Familie der Weiderichgewächse gehört. |
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| Der Hennastrauch ist eine uralte Kulturpflanze. Man nimmt an, daß er seinen Ursprung in den südöstlichen Anreihländern des Mittelmeergebiets und den daran anschließenden Steppen und Wüstengebieten hat. Er benötigt zum Gedeihen viel Licht und Wärme. Der Boden sollte trocken und mit guter Drainage ausgestattet sein. Das macht ihn ideal für den Anbau in Wüsten-Oasen. |
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| Henna ist ein laubabwerfender Busch oder kleiner Baum mit steifen, breit ausladenden Zweigen. Er wird im allgemeinen zwischen 1 m und 2 m groß, kann aber bis zu 8 m hoch werden. |
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| Es kommen verdornte Kurztriebe vor, in der Regel hat er aber keine Dornen, daher der Beiname »inermis«, was unbewehrt heißt. |
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| Die silbrig-grünen Laubblätter sind oval, an beiden Enden zugespitzt und bis zu fünf Zentimeter lang. Sie sind ledrig, glatt und ganzrandig, und sitzen gegenständig auf kurzen Stielen. Sie enthalten den roten Farbstoff, Lawson, der hauptsächlich zu kosmetischen Zwecken gebraucht wird. |
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| Hennasträucher findet man außerhalb der Oasenplantagen in vielen Innenhöfen, wo sie vor allem wegen der wohlriechenden Blüten, die einen teerosenartigen Duft verströmen, gezogen werden. |
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| Aus den vierblättrigen weißen bis rötlichen Blüten werden Essenzen gewonnen, die wie Rosenwasser bzw. -Öl zur Parfümierung dienen. |
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| Foto: Hadie Hashim |
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