Es
ist schwierig, das Pflaster mit den Fingern
von der Klebefläche zu trennen. Benützen
Sie dafür eine kleine Nagelschere, wobei
Sie an einer Ecke mit einer Scherenspitze
zwischen Pflaster und Klebefläche fahren
und die beiden Seiten soweit voneinander
lösen, daß Sie sie bequem anfassen
können.
Nach
dem Aufkleben der Pflasterschablonen tragen
Sie die angerührte Hennapaste auf Fußsohlen, Fingerkuppen
und Handinnenflächen bis fast zum
Rand der Schablonen auf, umwickeln Füße
und Hände mit Watte und binden sie in
die zurechtgelegten Stofflappen ein. Um zu
verhindern, daß das Henna zu sehr austrocknet,
können Sie sie auch vor dem Einbinden
in die Stofflappen mit einer dünnen
Plastkfolie lose umwickeln.
In
Tunesien werden bei Henna-Abenden, die zu
Hochzeiten und Beschneidungen stattfinden,
nun die Hände und Füße der
Braut bzw. des Kindes in mit Pailletten bestickte
Handschuhe und Schuhe aus Satin gesteckt.
Am
nächsten Morgen waschen Sie das Henna
bitte nicht mit Wasser ab. Falls Sie am Abend
das Henna nicht wiederholen möchten
(wie das in Tunesien üblich ist), können
Sie Speiseöl (vorzugsweise Olivenöl)
dafür zu Hilfe nehmen. Das Pflaster
belassen Sie an Ort und Stelle. Sie können
tagsüber leichte Arbeiten verrichten.
An den Füßen sollten Sie offene
nicht zu enge pantoffelähnliche Schuhe
tragen, damit das Pflaster nicht abgerieben
wird. Vermeiden Sie an diesem Tag Arbeiten,
bei denen Sie mit Wasser in Berührung
kommen, wie z.B. Putzen oder Spülen. |